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Über uns
Der Literarische Arbeitskreis Dorsten (LAD) wurde am 15.4.1983 unter der Patenschaft der Stadt Dorsten gegründet, und wer nur ein bisschen die hiesige Kulturszene verfolgt hat, konnte feststellen, dass sich diese kleine Vereinigung von Hobbyliteraten gemausert hat. Die anfangs kritischen Töne unserer örtlichen Presse, die sich hauptsächlich auf das "Wie" des Vortrages, d.h. auf die literarischen Formen bezogen, konnten im Laufe der Jahre immer mehr zum Verstummen gebracht werden.
Das Geheimrezept dazu heißt "Werkstattarbeit", eine kritische Auseinandersetzung mit den jeweiligen Neuschöpfungen der einzelnen Mitglieder durch das Team. Wenn dann Verbesserungsvorschläge gemacht werden oder der Text radikal gekürzt, manchmal auch abgelehnt wird, kann das für den Autor bis an die literarische Schmerzgrenze gehen, ist aber von der Zielsetzung des Arbeitskreises unbedingt notwendig.
Im Laufe der Jahre stellte sich heraus, dass die lose Vereinigungsform des Arbeitskreises für die Bewältigung vieler neuer Probleme ungeeignet war. Man entschloss sich deshalb, dem LAD Vereinscharakter zu geben. So hat nun der Arbeitskreis seit Ende 1993 eine Satzung und einen gewählten Vorstand und heißt seitdem Literarischer Arbeitskreis Dorsten e.V. .
Vielleicht ist die "Reglementierung" des Arbeitskreises ein Grund dafür, dass sich auch der Mitgliederstamm etwas gewandelt hat: Manch neues Gesicht ist im Laufe der Jahre aufgetaucht, dafür das eine oder andere Gründungsmitglied verschwunden. Geblieben ist zweifelsohne die Freude an der Arbeit, wenn auch die Werkstatt vielleicht noch etwas kritischer geworden ist, teilweise sogar schon professionell.
Zu seinem zwanzigjährigem Bestehen hat der LAD e.V. einen Dorstener Lyrikpreis ausgelobt. Über 300 Literaten nahmen daran teil und machten die Durchführung des Preises zu einem vollen Erfolg. Nach zweijähriger Pause führt der Arbeitskreis den Dorstener Lyrikpreis 2008 verbunden mit einem "U20-Jugendpreis" durch (s. Aktuell)
Fazit: Der LAD e.V. hat sich in der Kulturszene unserer Stadt fest etabliert, eine Literaturarbeit ohne ihn wird hier nicht mehr denkbar sein.